Winterthur erteilt PPVO eine klare Abfuhr

Die Winterthurer Bevölkerung erteilt der PPVO eine klare Abfuhr! Nun steht der Weg offen für eine Lösung, welche die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Unternehmen berücksichtigt. Danke liebe Winterthurerinnen und Winterthur für die tolle Unterstützung und das klare Votum!

Gründe gegen die Parkplatzverordnung

Mit der neuen Parkplatzverordnung will der links-grün dominierte Gemeinderat die Bevölkerung zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr zwingen. Dies durch Reduktion von privaten Parkplätzen bei Wohnbauten, von Kunden- und Mitarbeiterparkplätzen in Unternehmen und durch hohe Gebühren bei Einkaufszentren, Fachmärkten, Freizeitanlagen und öffentlichen Einrichtungen. Dieses Ansinnen gilt es zu verhindern.

NEIN zum Kampf um Anwohnerparkplätze

Bei neuen Wohnbauten wird gemäss PPVO noch rund die Hälfte der Mieter bzw. Stockwerkeigentümer einen Parkplatz erhalten. Für ein Haus mit acht 4 1/2-Zimmer-Wohnungen à 140 m2 im Stadtzentrum sind maximal fünf Parkplätze vorgesehen.

 

Dies entspricht nicht den Bedürfnissen der Bewohner sondern ist staatliche Planwirtschaft in Reinkultur.


Damit werden die Anwohner in den Quartieren gezwungen, ihre Autos auf öffentlichem Grund abzustellen. Da die blauen Zonen bereits heute vielerorts knapp bemessen sind, ist das Gerangel um die Anwohnerparkplätze vorprogrammiert. Dadurch entsteht Suchverkehr in den Quartieren und Streit um die raren Parkplätze - Mehrverkehr ist die Folge. Dies gilt es zu verhindern. Deshalb sagen wir NEIN zur Parkplatzverordnung.


NEIN zur Gebühren-Abzocke bei Freizeitsportlern

Die motorisierten Freizeitsportler sind den Befürwortern ein besonderer Dorn im Auge. Deshalb müssten nicht nur flächendeckend bei allen Einkaufszentren, Fachmärkten und öffentlichen Einrichtungen, sondern auch bei sämtlichen Freizeitanlagen mit mehr als 10 Parkplätzen eine Parkplatzbewirtschaftung eingeführt werden.

 


Hohe Parkgebühren erwarten aber nicht nur die Kunden von Grossverteilern und die Nutzer von privaten und öffentlichen Sportanlagen, sondern bspw. auch Püntiker, Kirchgänger, Spaziergänger und viele mehr (siehe Gebühren-Abzocke).

 

Diese Abzocke des Freizeitsportes machen wir Freizeitsportler nicht mit, deshalb sagen wir NEIN zur Parkplatzverordnung.


NEIN zu arbeitnehmer-feindlichen Experimenten

Auch die Kunden- und Mitarbeiterparkplätze für Gewerbe-betriebe sollen einschneidend reduziert werden. In Neuhegi hätte ein neues Büro mit 400 m2 für rund 25 Mitarbeiter noch Anspruch auf zwei Parkplätze (inkl. Besucherparkplatz). Betriebe, welche expandieren und neue Arbeitsplätze schaffen möchten, werden auf der neuen Berechnungsgrundlage kaum zusätzliche Parkplätze erhalten. Auch diese planwirtschaftlichen Parkplatzzahlen entsprechen bei weitem nicht den Anforderungen der Kunden, Mitarbeiter und Gewerbetreibenden.


Die Kunden vieler Detailhändler nutzen (insbesondere für Wochen- oder Grosseinkäufe) das Auto. Können nicht mehr genügend Parkplätze zur Verfügung gestellt werden, wandern die Konsumenten und damit die Arbeitsplätze in Aussengemeinden ab. In Winterthur gibt es heute schon zu wenig Stellen und zu wenig neue Firmengründungen. Mit den geplanten Regulierungen wird die Schaffung von 10'000 neuen Arbeitsplätzen zum reinen Lippenbekenntnis.


Dies hat auch der Stadtrat erkannt und empfiehlt die neue PPVO deshalb zur Ablehnung. In Winterthur leben, wohnen und arbeiten bedeutet für die Arbeitnehmenden Lebensqualität, die nicht fahrlässig geopfert werden darf. Für den Wohn- und Arbeitsplatz Winterthur sagen wir NEIN zur Parkplatzverordnung.


NEIN zur Gefährdung der Seniorenbetreuung - NEIN zur PPVO!

Das Vorgehen des Gemeinderates benachteiligt nicht nur eine Vielzahl von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Es trifft auch Rentner, Betagte, Pflegebedürftige etc. und deren Angehörige hart. Diese sind zur Pflege der wichtigen sozialen Kontakte zur älteren Generation sowie zur Erbringung von individuellen Hilfeleistungen im Alltag auf Parkplätze angewiesen. Auch die Spitex und der Mahlzeitendienst der Pro Senectute kommen mit dem Auto, da diese Dienstleistungen mit dem ÖV gar nicht zu erbringen sind. Deshalb sagen auch älteren Menschen NEIN zur Parkplatzverordnung.